Praktiziere deine Inner Aboveness

Praktiziere deine Inner Aboveness  – von Doug

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Unser Bewusstsein hat viele Stufen, rangierend von der einfachen Reaktion auf unsere Umgebung bis hin zur vollkommenen intuitiven Achtsamkeit, die weit über unsere Sinnesorgane überausgeht.  Max Velmans and Susan Schneider schreiben in The Blackwell Companion to Consciousness:

 “Alles, was wir erleben, formt unser Bewusstsein, Dies macht bewusstes Erleben gleichzeitig die familiärste und mysteriöseste Sache unseres Lebens.”

Manchmal, wenn ich aufwache, bin ich sicher am unteren Ende meines Bewusstseinsspektrums: Mechanisch schleppe ich mich dann durch das Frühstück und die Dusche. An anderen Tagen wieder bin ich schon beim Aufwachen voll bewusst und fühle mich in Harmonie mit meinen Sinnen und der ätherischen Welt der spirituellen Aufmerksamkeit.  Passiert es dir genauso?

Janet Center, eine sehr liebe und geschätzte Freundin von mir, hat mir kürzlich erzählt, dass sie “Inner Aboveness” (innerer Größe) praktiziert. Diese Phrase hat mir sehr gut gefallen und im weiteren Gespräch hat sie mir erklärt, dass es darum geht, sich während des Tages immer wieder daran zu erinnern, dass man selbst für seinen eigenen Geisteszustand verantwortlich ist. Es liegt an uns, wie wir die Welt wahrnehmen und wie es uns gelingt, uns täglich über die vielen traurigen und scheinbar sinnlosen Ereignisse zu erheben und dadurch auch anderen Menschen zu helfen, ihr Bewusstsein zu erweitern!

Sofort realisierte ich, dass auch ich diesen Geisteszustand besitze, wo ich mich selbst beobachte, wie ich mit Menschen kommuniziere und agiere und mich in verschiedenen Situationen als einfacher Beobachter verhalte. Dies ist eine wunderbare Erfahrung: Der Geist ist aufmerksam, froh, friedvoll und ruhig – die Erfahrungen gehen durch mich durch, machen jedoch nicht viele große Wellen – mein Geist bleibt in seinem friedlichen Zustand.

Warum ist dies wichtig? Neben der Tatsache, dass Aufmerksam in jedem Moment zu Glückseligkeit führt, ist es essentiell für uns, diesen Geisteszustand zu erreichen, damit wir erstens mehr Kraft haben und zweitens wir dadurch dann nicht mehr den Wunsch habe, andere zu manipulieren und für unsere Zwecke zu missbrauchen und so unsere Kraft zu holen.  Wir leben nicht länger in Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Wir verhalten uns so, dass wir in Liebe und Harmonie mit den Menschen und Lebewesen in unserer Umgebung, unserem Planeten, der Natur leben.

Wie Osho im Vorwort zu seinem Buch, Power, Politics and Change, sagt:

 “Hast du jemals an ein lebendes Atom gedacht und deine Explosition? In anderen Worten, wir sagen dazu Erleuchtung. Es ist nichts anderes als eine Explosion deines Selbst in Licht. Und auf einmal hast du eine größere und höhere Kraft. Sie braucht nicht mit der niederen Kraft zu kämpfen; die Präsenz der höheren Kraft allein setzt die niedere Kraft außer Gefecht.”

Also fragte ich mich: “Wohin geht dieser höhere Zustand des Bewusstseins, wenn ich diesen verliere”? Und, wie bekomme ich ihn zurück?

Ich erinnerte mich an ein Zitat von Deepak Chopra, aus seinem Herz Sutra: “Jede Entscheidung, die ich treffe, ist die Wahl zwischen Beschwerde und einem Wunder. Ich lasse den Kummer, die Beschwerden sein und wähle die Wunder.”

Beschwerde ist hier im Sinn von Groll, Verbitterung, Verurteilung gegenüber anderen, den Situationen im Leben, Institutionen oder gegenüber mir selbst zu verstehen. Wunder hingegen weisen auf alle Manifestationen von Freiheit von den Fesseln unseres eigenen Denkens und der Wünsche hin: Liebe…Wissen…Glückseligkeit.

Dies bedeutet, dass jedes Mal, wenn ich andere, mich selbst und Situationen in meinem Leben beurteile (richtig/falsch/gut/schlecht/erfolgreich/erfolglos usw.), so nehme ich mir selbst die Chance, im Wunder zu sein! Dann habe ich meinen höheren Bewusstseinszustand verlassen und reagiere stattdessen auf meine Umgebung – mit der Funktion meines Intellekts und meiner Gefühle. In diesem Zustand bin ich blockiert, mein höheres Bewusstsein ist konfus und meine Wahrnehmung daher limitiert durch die Filter, die ich mir selbst auferlegt habe.

Nun wie bekomme ich mein Inner Aboveness zurück – meinen glückseligen, höheren Bewusstseinszustand? – Es war nicht immer so, aber wenn ich jetzt denke, ich fühle mich unglücklich oder zornig, so hole ich mich aus diesem negativen Gefühl und niedrigen Bewusstseinszustand zurück und erinnere mich daran, dass ich ja eine Wahl habe. Ich kann ein Mantra rezitieren oder ein Gebet sagen; ich kann meditieren; ich kann um innere Führung und Hilfe bitten.

Zum Beispiel gibt es ein wunderbares Mantra mit 6 Silben: “OM MANI PADME HUM”: Die Straße entlang gehend, singe ich eine Silbe im Geiste mit jedem Schritt. Auf diese Art und Weise transformiere ich meine Gedanken in einen Zustand von höherem Bewusstsein. Ich lasse das zugekleisterte Denken los und mache stattdessen einen Schritt hin zum Beobachter und beobachte alles in und um mich herum. Oder, wenn ich in der Früh einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden bin, kann ich bewusst wählen, die schlechte Laune hinter mich zu bringen und z.B. das Gelassenheits-Gebet zu beten: “Gott, gib mir die Gnade, die Dinge mit Gelassenheit anzunehmen, die sich nicht ändern lassen, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden..”

In beiden Beispielen meiner Praxis entscheide ich mich bewusst dafür, alle negativen Gefühle loszulassen und stattdessen die Dinge anzunehmen, wie sie sind; wissend, dass mir genau die Personen begegnen und die Situationen sich ereignen, die ich im Moment für mein spirituelles Wachstum brauche. Das ist ein Wunder – die vollständige Transformation meines Denkens und Seins in der Welt!

Wenn du mit bis hierher gelesen hast, gratuliere! Dies ist kein so einfaches Thema zu erklären oder zu verstehen. Ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass eine konstante Yoga Praxis, Meditation und Atem Techniken Katalysatoren für den inneren Frieden sind. Dies unterrichte ich in all meinen Klassen; ich zeige, wie man nach innen gehen kann, wie es gelingt, bewusst wahrzunehmen, was man genau heute und in diesem Moment braucht und dies auch aktiv sucht. Das bewusste Suchen nach dem höheren Bewusstseinszustand ist sehr wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit – physisch, psychisch und spirituell.

Meine Mittwoch Klasse (Inner Yoga) zielt besonders darauf ab, diese Praxis der Aufmerksamkeit ins tägliche Leben zu integrieren. Wir sind es uns selbst schuldig, und jedem anderen genauso, dieses höhere Gefühl des Bewusstseins zu erreichen, diese Inner Aboveness in uns, jeden Moment am Tag.

Komm zu meiner Yoga Stunde am Mittwoch, wähle das Wunder, und zusammen können wir die Welt verändern!

Om Shanti,

Doug (Narayan)


Practicing “Inner Aboveness” by Doug

Our consciousness has many levels, ranging from simply being responsive to our environment, to being fully and intuitively aware of things beyond our five senses. As Max Velmans and Susan Schneider wrote in The Blackwell Companion to Consciousness: “Anything that we are aware of at a given moment forms part of our consciousness, making conscious experience at once the most familiar and most mysterious aspect of our lives.”

Occasionally when I awake, I am surely at the lower end of the consciousness spectrum, mechanically dragging myself through the motions of breakfast and shower. On other days I find myself fully alert and in harmony with my senses and the ethereal world of spiritual awareness.  Perhaps this is also true for you?

Janet Center, a dear friend of mine, recently told me that she is practicing “Inner Aboveness”.  I really loved this phrase, and she explained that in this practice she seeks to remind herself throughout the day that she is responsible for her state of mind and choosing to perceive the world, to live above the influence of the events of the day. I immediately recognized that I too have these very lucid states of mind wherein I am the observer of myself going through the motions of interacting with every person and every object that I encounter.  And it’s a beautiful state of mind to be in – attentive, joyous and peaceful – with experiences passing through me but not making a lot of waves.

Why is this important?  It’s not just a sense of blissfulness.  I think it is essential for us to reach for this state because in it we become more personally powerful and we no longer have the desire or need to control or have power over others.  We no longer live in fear, desperation or helplessness.  We no longer act in harmful ways to others or the planet and we make powerful choices to love other and live in harmony with the earth.  As Osho says in the preface to his book, Power, Politics and Change: “…Have you ever thought about a living atom of your being and it’s explosion?  In other words, we have been calling it enlightenment.  It is nothing but an explosion of your being into light.  And then suddenly you have a far higher and superior power.  It need not fight with the lower; its very presence will make the lower impotent.”

So I asked myself, “When do I lose this state of higher consciousness; where does it go; how do I restore it?” A quote from Deepak Chopra sprang to mind from his Heart Sutra:  “Every decision I make is a choice between a grievance and a miracle. I let go of grievances and choose miracles.”   The term “grievance” means any resentment or judgment against others, situations, institutions or myself.   “Miracle” is a term for any and all manifestations of liberation from the bondage of our own thinking and desires: Love…Knowingness…Bliss.

So, the guidance given on this topic, is that any time I am in judgment (e.g, right/wrong, good/bad, or success/failure) of people, events and especially myself – I am not in the miracle!  I have left the higher state of consciousness and am reacting to my environment — functioning only with my intellect and emotions.  In this state, I am blocked, my higher consciousness is clouded and I my perception is limited to the filters I have placed on it.

How do I restore my “inner aboveness” – my blissful, higher state of consciousness? It wasn’t always so, but now I often find that when I think I am feeling unhappy or angry, I catch myself and remind myself that I do have a choice.  I can choose to repeat a mantra or say a prayer; I can meditate;  I can ask for guidance or help.

For example, with just six syllables, a mantra like “OM MANI PADME HUM”, (with each syllable as I take a step along the street), I can transform my thoughts into a purer state of consciousness.  I let go of the clouded thinking and step into the state of the observer.   Or in the morning, on awakening, if I am dull or grouchy, I can choose to say the serenity prayer:  “God, grant me the serenity to accept the things I cannot change, the courage to change the things I can, and the wisdom to know the difference.”  In both of these practices, I am choosing to let go of all grievances, all judgments in favor of acceptance of whatever comes my way and that it is exactly what I am supposed to experience.  That is a miracle – a complete transformation of my thinking and being in the world.

If you have made it this far in the text, congratulations!  It’s not such an easy topic to explain or to understand.   I have found that steadily practicing yoga, meditation and breath techniques are catalysts for inner peace.  In all my classes I teach these, and a practice of going within, becoming aware of what you need today and actively seeking it.  Being intentional about reaching our higher state of consciousness is critical for our well-being – physically, mentally and spiritually.

Also, my class at mid-day on Wednesdays (Inner Yoga) is all about this practice in daily life.   We owe it to ourselves and everyone else to reach for our “aboveness” every moment of the day.  Join me in the practice of this, choose the miracle, and we can transform the world.

Om Shanti, Doug (Narayan)

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